Published: 9. Juni 2026
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In: Genuss

Vinum bonum deorum donumGuter Wein ist ein Geschenk der Götter. Die alten Römer waren keine Waisenknaben und wussten gute Weine sehr zu schätzen. Zugegeben, seit damals hat sich einiges getan. Über die Jahrhunderte mögen die Kulturtechniken des Weinbaus verfeinert worden sein und die Technologie mittlerweile auch in der Önologie eine goße Rolle spielen. Eines ist jedoch damals wie heute von entscheidender Bedeutung: Das Terroir. Klima, Lage und Bodenbeschaffenheit prägen die Charakteristik der guten Tropfen. Phineas hat sich auf die Suche gemacht und die besten Weinbaugebiete der Welt gefunden.

Burgund, Frankreich

Im Osten Frankreichs gelegen, erstreckt sich die Region von Chablis im Norden bis ins Mâconnais im Süden. Auf rund 30.000 Hektar Anbaufläche werden hier jährlich gut und gerne 120 Millionen Liter Wein erzeugt. Vor allem die Rebsorten Pinot Noir und Chardonnay werden auf allerhöchstem Niveau ausgebaut und machen über 80 % des Ertrags aus. Die restlichen 20 % verteilen sich in erster Linie auf die alten Sorten Aligoté und Gamay. Während der beste Pinot Noir aus der Côte de Nuits stammt, sorgt die Côte de Beaune alljährlich für einmalige Chardonnays.

Rotwein
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Die besten Weinbaugebiete
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Napa Valley, USA

Das kalifornische Tal wird westlich und nördlich von den Mayacamas Mountains sowie östlich von den Vaca Mountains flankiert und im süden von der Bucht von San Pablo begrenzt. Seit den 1960er Jahren zählen die hier angebauten Zinfandel-, Chardonnay- und Cabernet Sauvignon-Trauben zu den weltbesten. Das mediterrane Klima macht es möglich. Auf vergleichsweise geringen 18.000 Hektar werden jährlich knapp 90 Millionen Liter Wein gekeltert. Damit ist man global betrachtet nur ein kleiner Player, erzielt aber beachtliche Umsätze.

Rioja, Spanien

Das Weinbaugebiet Rioja entfaltet sich zu beiden Seiten des Ebros und verteilt sich auf die autonomen Regionen La Rioja, Baskenland und Navarra. Mehr als 20.000 Winzer bauen auf über 60.000 Hektar Top-Weine an. Die gängisten Rebsorten der Region sind die roten Sorten Tempranillo und der Garnacha, sowie die weiße Rebsorte Viura. Der klassische Rioja ist meist ein Tempranillo-Wein oder aber ein Verschnitt mit einem hohen Tempranillo-Anteil und kleineren Anteilen von Garnacha, Mazuelo und Graciano. Mit insgesamt 280 Millionen jährlich produzierten Litern Wein zählt man zu den europäischen Big-Playern.

Die besten Weinbaugebiete: Das Piemont, Italien

Die besten Weinbaugebiete Piemont
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Piemont
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Am Fuße der Alpen gelegen und direkt an Frankreich und die Schweiz angrenzend, handelt es sich beim Piemont um eine der bedeutendsten Weinregionen der Welt. Wenn auch nicht in der Größe, denn mit knapp unter 50.000 Hektar zählt das Anbaugebiet nicht zu den Riesen. Der Output ist mit mit gut 250 Millionen Litern jährlich aber anständig. Und die Qualität sowieso herausragend. Bei 90 % der hier erzeugten Weine handelt es sich um rote Sorten. Unter ihnen stechen vor allem die Nebbiolo, aus der etwa die Weine Barolo, Barbaresco und Roero entstehen und die Barbera hervor. Zum Weltruhm trägt allerdings auch eine weiße Rebsorte bei, denn der berühmte Dessertwein Moscato d’Asti dient nicht zuletzt als Grundlage des Asti Spumante.

Bordeaux, Frankreich

Die wohl populärstee Rotweinregion des Planeten bedarf vermutlich keiner großen Vorstellung, deshalb nur einige Fakten und Zahlen. Trotz jahrhundertelanger Tradition ist die Zeit hier keineswegs stehengeblieben. So sind heute bereits mehr als 65 % der Weinbetriebe umweltzertifiziert. Die westlichste Weinregion Frankreichs teilt seine Weine durch ein von Napoleon eingeführtes Klassifikationssystem ein. Mit der Premier Grand Cru Classé als Top-Kategorie, zu der allerdings nur 5 Weingüter zählen. Mit einer Anbaufläche von 110.000 Hektar und einem jährlichen Ertrag von 570.000.000 Litern wird imBordeaux nicht nur Qualität groß geschrieben.

Außer Konkurrenz: Die Wachau

Wachau und Donau
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Die besten Weinbaugebiete Wachau
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Das knapp 33 Kilometer lange Donautal zwischen Krems und Melk ist UNESCO Welterbe. Bekannt vor allem für seine steilen Terrassen, die Burgruine Dürstein und den Grünen Veltliner. Auf einer im internationalen Vergleich sehr geringen Anbaufläche von nur 1.300 Hektar wird in erster Linie Weißwein ausgebaut. Die kargen, mineralischen Urgesteinsböden und das spezielle Mikroklima sorgen für charakterstarke Weine. Jährlich werden nur unter 10 Millionen Liter Wein produziert, die aber vor allem in der höchsten Kategorie Smaragd internationales Ansehen genießen.

Mendoza, Argentinien

Das größte und bedeutendste Weinbaugebiet des Landes zeichnet für beinahe dreiviertel des gesamten national-produzierten Volumens verantwortlich. Auf rund 150.000 Hektar sorgen rund 1500 Kellereien für feine Weine. Dank der Höhenlage zwischen ab 600 Metern und der idealen Temperaturunterschiede gedeihen hier im mittleren Westen Argentiniens vor allem die Sorten Malbec, Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah oder Chardonnay. Jährlich finden um die 350 Millionen Liter hochwertiger Weine ihren Weg in die Bouteillen der Vinzer.

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